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Der Alltag hat mich wieder – aber muss das wirklich schlecht sein?

  • Autorenbild: RESPIRE Establishment
    RESPIRE Establishment
  • 11. Aug. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 18. Aug. 2025

Kaum aus dem Urlaub zurück, liest man’s überall: „Der Alltag ist wieder eingekehrt.“ Ein Satz, so nüchtern und schwer, als würde der Ernst des Lebens an der Wohnungstür warten, mit verschränkten Armen und einem finsteren Blick.

Aber mal ehrlich – was bedeutet eigentlich Alltag? Und wieso verbinden wir ihn so oft mit Stress, Überforderung, Verpflichtungen und zu wenig Zeit für uns selbst?


Alltag – das unterschätzte Grundgerüst unseres Lebens

Der Alltag, der tägliche Ablauf ist nicht unser Feind. Er ist das Gerüst, das unser Leben trägt: Routinen, Strukturen, kleine Rituale. Im besten Fall schenkt er uns Halt, Verlässlichkeit und Raum für das, was wirklich wichtig ist. Aber:


Wenn sich dein Alltag nur noch wie ein Abarbeiten anfühlt – von To-do zu To-do, von Pflicht zu Pflicht – dann ist es höchste Zeit, genauer hinzuschauen.

Warum „Alltag“ oft negativ behaftet ist

Dafür gibt es mehrere Gründe:

  • Wir leben in einer Leistungsgesellschaft, in der Erholung oft mit Faulheit verwechselt wird.

  • Viele von uns versuchen, allen Erwartungen gerecht zu werden – im Job, in der Familie, im Freundeskreis

  • Und wir vergleichen uns ständig – besonders auf Social Media, wo jeder Tag wie ein Highlight wirkt.


Kein Wunder, dass wir das Gefühl haben, der Alltag mache uns klein.


Zurück aus dem Urlaub – und jetzt?

Der Urlaub fühlt sich leicht an, weil wir raus aus der Verantwortung sind, raus aus der ständigen Erreichbarkeit, vielleicht auch rein ins Spüren gekommen sind, eingetaucht in den mentalen Rückzug der Verantwortung. Mit Pausen und mehr Wohlgefühl, wie im täglichen Leben.


 Aber: Dieses Gefühl kannst du dir auch im Alltag bewahren und diese regenerierenden Rückzugsinseln schaffen.

 Wie?

Indem du beginnst, deinen Alltag nach deinen Bedürfnissen zu gestalten – und nicht andersrum.

Ein Paar gönnt sich eine Auszeit vom Alltag

5 Impulse für einen alltagsfreundlichen Tag


(Keine Sorge, das hier ist kein Ratgeber mit strengen Regeln. Es geht um Wohlbefinden, nicht ums Optimieren der Leistung)


1.) Was brauche ich wirklich?

Ruhe? Kontakt? Bewegung? Zeit für Kreatives? Finde raus, was dich stärkt – und baue es bewusst ein.


2.) Weniger Reiz, mehr Raum.

Muss wirklich jedes Zeitfenster verplant sein? Manchmal entstehen die besten Ideen in der Lücke zwischen zwei Terminen.


3.) Gönn dir Mini-Urlaube im Alltag.

Eine Tasse Tee, fünf Minuten auf dem Balkon, barfuß durch die Wohnung tanzen. Erlaube dir kleine Minutenpausen mit großem Effekt.


4.) Sorge für Reibungslosigkeit bei den Basics.

Ein gut gefüllter Kühlschrank, ein verlässlicher Kalender, ein aufgeräumter Platz nur für dich – das schafft Spielraum für echte Bedürfnisse.


5.) Erlaube dir, den Alltag zu mögen.

 Es ist kein Zeichen von Schwäche, wenn du gern einkaufst, dein Morgenritual liebst oder dich auf Montag freust.



Fazit: Alltag darf leicht sein.

Er muss nicht spektakulär sein – aber er darf sich gut anfühlen – mach ihn dir gut. Wenn du ihn dir so gestaltest, dass er dich trägt, statt dich auszubrennen, dann ist er keine Last mehr, sondern ein Geschenk.

Und vielleicht sagst du dann nach dem Urlaub nicht mehr: „Der Alltag hat mich wieder“, sondern: „Schön, wieder im Alltag zu sein.“


Lass dich von uns unterstützen und bring deinen Alltag auf Schiene!



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