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Fitness Hack #4
RechtsLinks Brainwork

 

Im Neuroressourcen Coaching kommt durch die Stimulation der rechten und linken Gehirnhälfte eine verbesserte Koordination zustande. Die brauchst du vor allem im Golfsport, um die feinkoordiantiven Golfschwung einfacher umzusetzen. 

Es ist zwar logisch und ersichtlich, dass du deinen Körper in einer Rotation von rechts nach links bewegen sollst - die Hoch/Tiefbewegung der Arme in Kombination mit hohem Tempo erschwert das optimale Treffen des Balles jedoch um einiges. 

 

Einfacher gelingt es dir, wenn du vor deinem Techniktraining eine LIEGENDE ACHTERFIGUR mit beiden Armen getrennt von einander in der Luft zeichnest. Fang zuerst vor dir an, dann seitlich + oberhalb und zuletzt kreuz und quer in flüssigem Tempo. Spüre die runden Bewegungen in deinem Oberkörper und bleibe mit dem Brustbein aufrecht. 

 

Atme dabei kräftig aus und steigere deine Balance, indem du die Koordinationsübungen auf einem Bein machst soweit vor und hinter dir. Erst danach fängst du an ab halbe Schwünge zu machen.

 

Setzte es gleich beim nächsten Training um und lass dich überraschen welch besseres Körpergefühl dir die Achterfigur gibt. Have fun.!!

Fitness Hack #3
Deine Fussrezeptoren sind magisch für deine Balance und bei nächster Gelegenheit wirst du an einer abgelegenen Stelle auf deiner Driving Range barfuß pitchen und anschliessend einige Drives mit vollem Tempo ohne Socken und Schuhe schlagen. 

 

So lernst du deine Balance zu optimieren und spürst welche Kraft im Rumpf und in deinem Stand für einen dynamischen Golfschlag notwendig sind….

Über eine starke Balance erreichst du im Golfschwung eine ideale Beschleunigung durch den Ball zum Ziel und nimmst nicht nur deine Defizite dort wahr, sondern trainierst sie so gleich optimal. Du wirst dich wundern, vielleicht zuerst irritiert zu sein, aber wenn du mit kleinen, langsamen Chip- oder Pitchbewegungen beginnst, entwickelt du ein optimales Dosierungsgefühl und eine natürliche Vorwärtsrotation deines Körpers. 

 

Deine Gewichtsverlagerung wirst du auch besser spüren und eine hoch-tief Bewegung geht barfuß wesentlich schwieriger bzw. wird vermieden. Stell dir vor du hast wie ein Frosch Saugnäpfe an deinen Füssen und kralle die stabil in den Boden. Ein wunderbares Erlebnis für deine Fussmuskulatur und bei höherem Tempo kannst du dich an ganz natürlichem Balancetraining erfreuen - abgesehen davon dass die weissen Golfersockenfüsse  von der Sonne zart gebräunt werden und beim nächsten Badeurlaub gleich viiiiiiiil besser aussehen…:-))

 

P.S: Barfuß Training bitte erst am Mai beginnen - davor ist Glatteisgefahr ohne Spikes.

Fitness Hack #2
Wie du durch schnelles „Armelösen“ vom Körper mehr Speed auf den Schlägerkopf bekommst und somit mehr Länge vom Tee gewinnst. 

 

Männer sind in der Oberarm und Schultermuskulatur kräftiger als Frauen. Es gelingt den wilden „Reisswölfen“ zwar leichter mit Kraft zu kompensieren, doch über 18 Loch auf den Ball zu hauen wie die Axt im Walde ist mega anstrengend…

Es geht auch einfacher, den Schlägerkopf durch den Treffmoment zu beschleunigen. Eine meiner beliebtesten golfspezifischen Fitness Übungen dazu ist uralt und immer noch sehr effizient und überall anwendbar wo Verkrampfung ist.

 

Stelle dich in die Golfset up Position und strecke deinen linken Arm vor dir gerade aus. In deine rechte Hand nimmst du ein Eisen verkehrt herum am Shaft diagonal in deine Finger quasi ein Golfgriff an einer dünnen Stelle wie es nun der Schaft ist. Mit gleichmässig lockerem Griffdruck peitscht du im 3er Set - 1 und 2 und 3 - mit kurzen schnellen Bewegungen unter deinem linken Arm durch und beim letzten vollendest du in deine Finish Position. 

 

Achte dabei, dass du dabei unter deinem eigenen Arm durchrotierst und die Gürtelschnalle in deine Zielrichtung zeigt.

Deine Arme werden dadurch schneller und lösen sich in der Abwärtsbewegung vom Körper ohne dass du Maximalkraft aufwendest und auf die Rotation deiner Schultern verzichtest.

 

Sollte unser diese Beschreibung für dich zu kompliziert oder unverständlich sein, dann nimm den Telefonhörer und ruf uns an. Gerne organisieren wir eine LIVE Session für dich - der Drill ist in echt mega simple und praktisch vor und zwischen jedem Schlag anwendbar.

 

Also - lass die "Shaft-Peitsche" zischen.! ;-)

Fitness Hack #1
Golfspezifisches Workout & Training vor der Runde

Wie du die wichtigsten Basics deines Fitnesstrainings direkt im Übungsareal einbaust und mit der Kraft aus dem Rumpf deine Arme schneller machst, die Schultern besser rotieren und dadurch dein Slice verschwindet.

 

Weniger ist mehr - die volle Performance findet erst am Platz statt.

80% der männlichen Amateure slicen und Frauen sind immer zu kurz - ausser sie spielen seit 20 Jahren Tennis und dreschen auf den Ball wie Serena Williams. Tja, dann folgt der Golfer-Ellenbogen mit Schmerzen oder sie werden gleich krumm wie ihre männlichen Golfkollegen und basteln in gemeinsamen Trainingsgruppen an Technik - denn der Club-Pro hat ja Recht - du kommst von aussen!

Ja das weiss ich mittlerweile auch schon - aber warum und wie geht es weg - das ist die Hiobsbotschaft des Golfglücks.

 

Sobald sich der motivierte Amateur an den Ball stellt (ich bevorzuge diese Ansicht unter Wettspielbedingungen am Platz) dann kommt die Wahrheit ans Licht. Keine Ausrichtungslinien bevor ich den Zielpunkt nicht kenne und meist ist motorisch eine parallele der Schulterlinie gar nicht möglich - vor lauter Verspannung oder Dysbalance der Muskualtur. Hauptberuflich treibt der Amateur (er heisst so, weil er in seinem bürgerlichen Leben einen ordentlichen Beruf gewählt hat) wenig körperliche Aktivität und spezifisches Training um die Golfbewegung funktionell zu optimieren. Wenn ich frage was er sportlich macht, heisst es ich spiele golf und das über 18 Loch - nein das reicht für die Umsetzung des einzelnen Schwunges.

 

Als Start vor der Runde empfehle ich dem routinieren Spieler:

 

  • aktiviere dein Herzkreislaufsystem mit leichten Ruder- und 8er Figuren (re/li Koordination und Hirnhälftenstimulation)

  • mobilisiere den Schulterbereich und rotiere mit einem Schläger vor dir im aufrechten Stand mit gestrechter Wirbelsäule, zieh deine Schultern dabei nach hinten bis du deinen Brustmuskel spürst (mobility!)

  • nimm ein athletisches Set up ein, beuge dich vor (spüre deinen Rumpf, auch die vorderen untern Bauchmuskeln sind jetzt aktiv, wenn du ein Hohlkreuz vermeidest) und rudere rund und langsam aus den Armen und Schultern wie ein Windmühle

  • nimm dein Eisen mit der rechten Hand (Rechtsspieler) verkehrt am Shaft nahe des Schlägerkopfes und peitsche vor dir mit ausgestrecktem, waagrechten linken Arm ( 3-4 mal kurz und schnell damit sich deine Arme lösen und dann samt Finish Position (speed - du sollst nicht schnell sein sondern der Schlägerkopf, dann fliegt der Ball länger vom Tee - nicht du)

  • Dehne dich vorallem im unteren Bereich, also dem Hüftbeuger mit einem einfachen Ausfallschritt (halte dabei ein Eisen quer über den Kopf zur Dehnung deines Brustmuskel/Schulterbereich) 

  • Rotieren im aufrechten Stand mit dem Eisen vor dir und verweile in der vollendeten Finishposition auf der linken Seite

  • Atme tief aus, damit deine Sauerstoffsättigung verbessert wird und deine Muskulatur aufgewärmt ist bevor du Bälle schlägst

  • haushalte mit deiner Energie  -  du brauchst nicht wie ein Anfänger alle Eisen durchtesten - du kannst es schon!

  • mach ein  paar kurze Schwünge mit dem Wedge  auf ein Ziel, einge Schläge mit klaren Technikgedanken mit einem mittleren Eisen und zuletzt mit einem Holz oder dem Driver auf ein Ziel mit vollem, überzeugtem Durchschwung bis ins Finish

  • mach mit deinen Spielbällen ein paar chips (es reichen 3 versuche, dann wechsle das Ziel oder die Aufgabe (auf was bist du konzentriert?)

  • teste das Grün und putte lange, mittlere und 2-3 kurze um dich auf die  Grüngeschwindigkeit einzustellen (ja, die grüns sind ok  - alle haben heute die selben Bedingungen und irgendwann spielst du dann auch auf 10 Stimpmeter speed greens, ok!)

  • Weniger ist mehr - klare Gedanken - wenige, konzentriere Wiederholungen 

  • variiere dein Tempo - 80% Rhythmus ist mega important

  • spare deine volle Energie für die Performance am Platz - hier spielt die Musik, auch für den Rangemeister und Technikprinzen - die Kontrolle ist nur in deinem Kopf!

  • je mehr du am Platz unter Bedingungen übst, wie es im Turnier ist (gleiche Routine, gleiche Gedanken, gleiche Strategie, gleiches Material…) desto sicherer wirst du im Ablauf und in der Wiederholbarkeit unter Druck (den du dir selbst machst)

  • irgendwann ist es dir egal wer dich dabei beobachtet -  Hauptsache du spielst besser…

 

Als ich mich als Jugendliche bei der WM in den USA damals neben Tiger Woods auf der Range aufwärmte,  hat er mich wohl nur wegen meinen blonden Haaren angelächelt…. und ich war überzeugt er findet mein Warmup  cool:-))

 

Habe Spaß am Spiel, gib nicht auf und bleib mit uns am "Ball".

Team 

Nadine Rass