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Technik Hack #3
Lange Arme sind im Techniktraining eine gute Vorstellung für einen grossen Schwungradius ohne die Ellbogen durchzustrecken oder im Gegenteil, diese beugen und den Bewegungsradius zu reduzieren. 

 

Warum bei den meisten sportlichen Amateuren ein breiter Schwungradius effizienter ist als ein enger mit grosser Höhe und wie dich die Eimervorstellung die natürliche Aufgabe deiner Hände spüren lässt…

Stell dir einfach eine Uhr vor und versuche mit dem rotierenden Arm Schulterdreieck deine Hände in die 9 Uhr bzw. 3 Uhr Position zu bringen bevor du sie natürlich winkelst. Je lockerer dein Griffdruck umso mehr geht dies ab da von selbst. Verzichte tunlichst die kleinen Muskelgruppen deiner Handgelenk zu kontrollieren, denn du wirst schmerzlich feststellen, dass dies eine der sinnlosesten Aufgaben ist und dies in einer kompakten Wiederholbarkeit fast unmöglich ist - noch dazu in Koordination mit hoher Geschwindigkeit vermeiden gute Spieler an ihren Händen zu arbeiten. 

 

Ist viel zu gefährlich und zu schnell, landet dein Ball durch aktive Handgelenke links in den Stauden. Ein gleichmässiger, natürlicher Griffdruck wo der Golfgriff in der Diagonale deiner Finger liegt ist Gold wert und wenn es dir dann noch gelingt die langen Arme nach vorne Richtung Ziel zu werfen bist du auf der Richtungskontrolle-Siegerstrasse. You know what I mean?

 

Leere einfach mal einen Eimer aus: 

Golfhaltung - beide Arme halten vor dir den Eimer - Eimer nach rechts bis zur Mauer auf Höhe deiner Beine - Eimer nach links auf Höhe deiner Beine- und was machen dabei deine Hände?

Sie sind passiv, was bedeutet sie krallen sich weder krampfhaft fest noch rotieren sie aktiv. 

 

Keep it simple - it´s just a game for fun:-) 

Technik Hack #2
Warum der Kopf in Bewegung ist und ein zu frühes Nachschauen die Dynamik einer sportlichen Bewegung bremst -

 

die Bälle dadurch getoppt werden und die Ladies durch diese Aufwärtsbewegung mit Kraft immer noch kürzer werden.

Neulich war ich mit meiner Familie ganz privat im Übungsareal einer Golfanlage und auf Wunsch meines grossen Sohnes auch auf der Driving Range in der Rolle seiner Techniktrainerin. Es dauerte nicht lange, da kam ein Golfer mit seiner Ehefrau neben uns auf die Wiese. Hurra - ich sah, Gott sei dank aus, wie eine echte Mum, die Ihrem Teenager beim Bälle Schlagen zusah - mit Freizeitkleidung, Turnschuhen und dunkler Sonnenbrille. 

 

Gott sei Dank, denn, ich musste einfach hinüber schielen - zum Verzweiflungsgolf.

Ich litt mit ihr und war schon knapp davor die Arme, der doch recht sportlichen Frau retten zu wollen. Abgesehen der pädagogisch einfachen Wortlaute und der sinnlosen Fehlerhinweise ermahnte der Super golfer (der selbsternannte Experte mit langjähriger Expertise im Antitoppen und volle Kanne Weitschlagen) neben uns seine sich massiv plagende Gattin. Der Ballerfolg schwand dahin - ihr Frust hingegen wuchs. 

 

Auf ihre Frage warum der Ball so flach und kurz fliegt und warum ihr nach mittlerweile rund 20 getoppten Steinen nun auch noch der Ellbogen schmerzt - kamen Antworten…. da musste ich dann einfach weggehen!!  Ansonsten hätte ich mich als Pro verraten, welcher der armen Leid geplagten Amateurspielerin mit mittlerem Handicap in rund 10 Minuten die Erlösung erteilt hätte.

 

Fazit: meine Botschaft an alle „Toppexperten“ und „Mega-Verkrampft-Draufhauer“:

 

  • ein Golfball wird mit jedem Eisen in der Abwärtsbewegung getroffen

    dadurch erhält der Ball Backspin und steigt

  • konzentriere dich auf die Vorstellung den Ball immer „zu hacken“ oder bewusst in der Abwärtsbewegung zu treffen

  • spüre, dass du den Golfgriff gleichmässig hältst, wenn du verkrampfst fehlt der natürliche Handgelenkswinkel, der den Eintreffwinkel im Treffmoment beeinflusst

  • der Kopf ist IN BEWEGUNG - nur nicht wie beim verkrampften Anfänger in einer Hoch-Tief Bewegung sondern stelle dir vor an der Wasseroberfläche entlang - von rechts nach links

  • in einem dynamischen Finish also einer Vorwärtsbewegung mit Beschleunigung DURCH den Ball statt auf den Ball bewegt sich der Kopf auch mit

  • Portioniere im Trainingsareal die Ballmenge in 5-6 konzentrierte Trainingsbälle, mache saubere Probeschwünge anstelle von flapsigen, unkonzentrierten moves

 

Also beim nächsten Schlag - Grip it smart - hit it hard!

Technik Hack #1
Lockere Hände im Bunker als erfolgreiches Blondiformat mit Spin statt irische Topfbunker Technik mit dem Top über´s Grün

Warum dir die Standard Technik im Grünbunker hilft den Ball in Fahnennähe zu bringen und 8 von 10 Bällen auch bei mittleren Grüns so noch beissen

Allzuoft wundere ich mich über Amateure die mich über die irische Topfbunkertechnik aufklären und dann jammernd feststellen, dass sie trotz hohem Trainingsaufwand (im nicht vorhanden irischen Topfbunker ihres Heimatclubs mit Kieselsand) den Ball schon wieder über das Grün ins Wasser getoppt haben und zu wenig Spin auf den Ball bekommen und er deshalb nicht liegen bleibt.

 

Dein Wunsch - wie bremst der Ball schneller?

Mein Antwort dazu:

1. Du spielst nicht in Augusta und meist auch keinen Ball, der diese Spinrate am Grün entwickelt (Ballmarken wie T.. F...., möchte ich gar nicht nennen). 2. Ok, der Ball ist möglich (4schichtig, mittlere Kompression) und dann brauchen wir noch einen steilen Eintreffwinkel. Der entsteht über die Hände und dem Loft der Schlagfläche.

3. Soweit so gut, wenn es dann nicht noch komplizierter wird. Verabschiede dich von out in, open club face und Ausrichtung ich weiss wohin?? Genau so wirr und zufällig sieht es nämlich bei genauerem  Nachfragen aus und der kontrollierte Treffmoment wird zum seltenen LottoJackpot. 

 

Wenn du das nächste mal in deiner Heimat 20 Minuten sinnvoll trainieren möchtest, zieh mit einem Trainingsbag echter Bälle (1 Sorte, 1 Marke) in den Übungsbunker (der ist sicher frei, weil Amateure nur das üben was sie können):

 

  • reche eine Fläche mit gleichmässig, wenig Sand  (optimum)

  • ziehe eine gedankliche Linie 2 cm hinter dem Ball, diese ist in der Mitte deiner Füsse

  • nimm dein 56 Grad Sandwedge mit standard Bounce (nicht das PW und auch kein Lobwedge eben wegen dem fehlenden Bounce, der es dir im Sand leichter macht) 

  • achte auf einen lockeren Griffdruck, damit deine Handgelenke mit dem höheren Gewicht des Schlägerkopfes im Rückschwung natürlich winkeln können (mega top tip - half mir auf der Tour vor den Tribünen um safe mit spin an die Fahne zukommen!!)

  • versuche diese Linie vor dem Ball zu treffen und zieh durch

  • die Weite des Rückschwunges bestimmt deine Ballflugweite (nix ancutten mit viel Radius - ist zu kompliziert)

  • kreiere 3 Distanzen und übe wie weit du mit der Vorstellung der Uhr von 7,9 oder 11 Uhr im Rückschwung ausholst

  • spüre ob deine Handgelenke gleichmässig locker sind und variere damit

  • check was der Ball macht? steiler Eintreffwinkel - steiler Abflugwinkel - good spin - great feeling

  • mach mit dir selbst einen Bewerb - welche Technik ist sicherer im Resultat?

Hab ich auf der Tour gemacht - kannst mir glauben - safe shot for safe sandy….supersimple und leicht wiederholbar oder?

 

Habe Spaß am Spiel, gib nicht auf und bleib mit uns am "Ball".

Team 

Nadine Rass