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Equipment Hack #3
Golfbälle - ein Thema, das bei den „meisten“ Hobbygolfern vernachlässigt bzw. gar nicht beachtet wird. 

 

Doch was steckt dahinter - gibt es vielleicht Zauberbälle?? Natürlich nicht - jedoch erhält man durch die richtige Wahl des Balles zB von Callaway „mehr Gefühl“ bzw konstanteres Feedback im Treffmoment. 

„Hahh… ich habe zwei Bälle gefunden“, freut sich Hugo ein Golfspieler, der aus dem Untergehölz seinen geslicten Ball sucht, „und neben dem Top Flite ist noch ein guter Callaway ChromeSoft X dabei.“ Diese Situation ist keine Seltenheit, welche man auf der Runde erlebt. Was macht der Spieler.? Er steckt die Bälle natürlich in sein Golfbag. 

 

In der Regel setzt Hugo den ChromeSoft X von einem Abschlag ein, dessen Fairway min. 60m breit ist und das Rough pro Seite nochmals 10m. Grund dafür - er kann den guten ChromeSoft X nicht verlieren (hofft er zumindest mal). Den Top Flite spielt er, wenn er gezwungen wird über ein Wasserhindernis zu spielen, da es um diesen Ball, ich nenne es mal „nicht schade ist.“

 

Was denkt ihr was ich machen würde.? Gütigerweise an die übrigen Flightpartner verschenken oder liegen lassen. Warum? Weil ich immer den selben Ball für mehr Konstanz spiele!!

 

Hier sind wir mit 2 Situationen konfrontiert. Nämlich mit einer mentalen und einer gefühlsorientierten Situation.

 

Beginnen wir mit der gefühlsorientierten Situation.

 

Zur Auswahl des richtigen Balles: 

  • ein ChromeSoft X ist hergestellt aus 4 Wickelungen dh aus 4 Schichten. Die Charaktereigenschaften dieser 4 Wickelungen ist vom Material und der Schichtdicken so gewählt, dass der Ball nur „gut funktioniert“ wenn Hugo mit einer Driver Schlägerkopfgeschwindigkeit von min. 105mph diesen Ball schlägt. Doch Max Schaft diese Geschwindigkeit mit seinem Driver nicht. Und Fakt ist, dass diese hohe Geschwindigkeit die wenigsten Hobbygolfer zustande bringen. Du weist deine Schlägerkopfgeschwindigkeit nicht - here we are.! Wir analysieren deine Geschwindigkeit, als auch deinen Schlag mit einem Launch Monitor. 

  • Somit sollte ein „weicherer“ Ball gespielt werden. Viele Ballhersteller nennen einen solchen Ball „…soft“ wie zB der „Supersoft“ Ball von Callaway. Dies zur Wahl des Balles. Wenn du dir nicht sicher bist, welchen Ball du spielen sollst - here we are.! Lass dich von unseren Experten beraten.

  • Nächster Punkt: spiele immer den selben Ball.!! Warum? Das gibt dir ein Gefühl für deinen passenden Ball, der sich bei jedem Schlag konstant „gleich anfühlt“, wenn er konstant getroffen wird. Und hier sind wir bei der Kernaussage. Wenn du für deinen ein und den selben Ball ein Gefühl für den Treffmoment entwickelt hast, weißt du ganz genau, wenn du ihn „nicht gut“ getroffen hast. Da der Ball bzw auch der Golfschläger dir dieses Feedback im Treffmoment gibt. Somit entwickelst du ein bestimmtes Gefühl für den Kontakt mit dem Ball. Wenn dieses gewohnte Gefühl abweicht, spürst du sofort, dass du nicht optimal an den Ball gekommen (Treffmoment) bist. Und wenn du dich jetzt fragst was das alles bringen soll - na du bringst mit diesem Teil des Spieles, also dem richtigen Ball, insgesamt mehr Konstanz in dein Spiel. Und Konstanz will JEDER Spieler ;) Soviel zur gefühlsorientierten Situation. 

 

Nun zur mentalen Situation:

Wir hatten ja die Geschichte mit dem Top Flite übers Wasser. Vom Trainingsgedanken ein totaler Stumpfsinn.! Genau wenn ich über ein Wasserhindernis spielen muss, nehme ich den besten und teuersten Ball aus meinem Golfbag!! Warum? Damit ich mich anstrenge und keine €4,50 in den See versenken will. Und weil ich das nicht will, KONZENTRIERE und STRENGE MICH um ein vielfaches mehr an, dass das eben nicht passiert. Das ist effizientes Golf Mentaltraining. 

 

Wenn ich den Top Flite für den Wasserschlag verwende, strenge ich mich auch nicht sonderlich an. Denn wenn der €0,50 Ball das Wasser verschluckt, tut es mir nicht so viel weh. ABER der BALL ist trotzdem im Wasser und DU hast mit deinem unkonzentrierten Schlag dir einen Strafschlag zugezogen UND DAS TUT NOCH VIEL MEHR WEH - oder.!? Ich hoffe du hast diesen entscheidenden Trainingsgedanken in mentaler Hinsicht verstanden. Falls du die Praxis unter professioneller Unterstützung durch unsere Golf Trainer dazu erfahren möchtest - here we are.! Schreibe uns, ruf uns an, mach dich erkenntlich und wir helfen dir gerne.

 

Also „good luck“ beim NICHT mehr teuere Bälle versenken und KEINEN STRAFSCHLAG zu ziehen.!! Lass die harten ausrangierten „Murmeln“ liegen und spiele konstant gute und den selben Ball. Glaube mir, du wirst in Zukunft weniger von diesen Dingern verlieren. Und wenn doch, dann soll es dich nicht „jucken“. 

 

Nächstes Thema: Warum gibt es eigentlich so viele unterschiedliche Wedges? Die schauen alle gleich aus, trotzdem gibts da Bounce, Loft, R,W,S Cuts usw. Wir klären dich gerne auf - wir freuen uns.

Equipment Hack #2
9∘ Driver? Cool so einen spiele ich auch und muss man haben - ein Irrglaube vieler wagemutiger Golfspieler.

 

Einen Driver mit wenig Loft zu spielen bedeutet keineswegs ein aussergewöhnlich guter SpielerIn zu sein, da die physikalischen Ballflugparameter: Ballgeschwindigkeit - Abflugwinkel - Ballspin, die Ballfluglänge bestimmen.

Hey, der hat einen Callaway Speed mit 9∘ Loft in seinem Bag. Das ist bestimmt ein guter Spieler - denkt sich ein Turnier Spieler von seinem Flightpartner, den sein Score er mit zu schreiben hat. Von der ersten Teebox, unter hohen mentalen Druck und unkontrollierten Tempo, kam der 9∘ Driver glücklicherweise mit hoher Geschwindigkeit und mit einem mehr am Toe Treffer am Schlägerblatt gut nach vorne und der Ball flog mit leichtem Draw ganz ansehnlich 200m weit. Super.! Doch irgendwie hatte der Ball keinen richtigen Durchzug und vor allem wollte der Ball nach der weichen Landung nicht sehr weit rollen... Woran kann das denn liegen.?

 

Tja, nur weil ein Spieler DENKT er hätte einen schnellen Schwung, heißt das noch lange nicht, dass er einen 9∘ Driver braucht. 

Denn hier spielen mehrere Faktoren eine Große Rolle. So sind das wie bereits erwähnt der Ballspeed - Launch - Ballspin.! Wenn diese 3 Ballflug-Parameter miteinander in deren jeweiligen Toleranzfelder korrelieren, führt das mit passendem dynamischen Loft im Treffmoment zu einer erstaunlich weiten Ballfluglänge. Ok, denkt sich der 9∘ Driver Spieler, aber wie soll ich das denn messen? Na selbst kann er das auf keinem Fall, jedoch kann Christoph mit seinem Launchmonitor ihm dabei helfen.

 

Zurück zum Turnier. An Loch 12, nach einer ausgiebig Schmankerlreichen Pause im Halfway House, verlassen dem 9∘ Spieler zum Teil seine Kräfte und Konzentration. Er steht am Abschlag, startet seinen Schlag durch einen verhältnismäßig kurzen, krampfhaft kontrollierten Rückschwung und versucht mit aller KRAFT den Ball hart zu schlagen... was denn nu los.? Denkt sich sein Zähler nun an Loch 14. Klar er wird etwas müde sein und sein Schwungbild sieht etwas verkrampft aus. 

 

Aber sein Driveshot ist einfach nur mehr kurz. Wie kommt das denn.? 

Naja, bei unseren weichen, langgemähten Fairways im Norden Europas mit einem teuren T. ProV1 Ball (die genaue Ballmarke möchte ich nicht nennen) UND einem für diese Schwungeigenschaften, unpassenden 9∘ Driver, passt das einfach nicht zusammen. 

 

Welcher Ballflug entsteht bei solch einem Schwung mit einem 9∘ Driver:

Bei wenig Schwunggeschwindigkeit und einem niedrigen dynamischen Loft, weil der Spielet versucht den Ball mit seiner Shiftbewegung nach vorne zu schieben und dabei von " Aussen nach innen" schwingt, kommt ein extrem niedriger Ballflug zustande. Wenn die KRAFT (besonders bei Männern) noch ins Spiel kommt, entsteht noch ein gewaltiger SLICE. 

Ok, denkt sich der 9∘Spieler wieder mal und sagt, ein niedriger Ballflug ist doch gut, da habe ich wenig Spin und der Ball rollt lange.! NEIN - eben wegen dem weichen Fairway, dem Flaschen Ball und der suboptimalen Ballflugparabel NICHT.

 

Stell dir vor, sagt Club Fitting Experte Christoph:

Wenn du einen Gartenschlauch fast parallel zum Boden hältst, wird der Wasserstrahl nicht weit kommen. Vergrößerst du aber den Winkel deines Schlauches vom Boden, hat der Wasserstrahl zwar eine „größere“ Kurve, allerdings fliegt das Wasser auch weiter. Bis zu einem bestimmten Punkt, wo der Strahl so steil nach oben geht, dass das Wasser weniger weit fliegt. Und so verhält sich auch dein Golfball. Wenn der zu tief fliegt, verschenkst du enorm viel Länge und das wollen wir doch nicht. Also versuchen wir das Ganze mit einem 10,5∘ oder 12∘ Driverkopf, damit Ballspeed - Launch - Ballspin optimal korreliert. 

 

Zudem brauchen wir noch den passenden Shaft mit Griff:

Ein etwas weicherer, leichterer Shaft mit einem tiefen Kickpoint, verhilft der Ballkurve nach oben. Und wenn du einen komfortablen, gelenkschonenden Driver wie den Epic Flash Star spielen möchtest, passt ein leichter Griff dazu. Denn ein GP MCC Midsize Griff, der fast schwerer ist als der Shaft selbst, harmoniert keineswegs im Schwung. Und nachdem wir das alles mit dem Trackman gemessen und optimiert haben, empfehle ich dir noch den richtigen Ball. Und nur DEN Ball - keinen anderen.! Verschiedene, sogar gefundene Bälle zu spielen ist nicht sonderlich fördernd für dein Gefühl und gewünschten konstanten Ballflug. 

 

Fazit: Verwende Schlägerkombinationen, die für dich und dein aktuelles Spiel funktionieren und kaufe dir keine unnötig teuren, unpassenden Schläger, nur weil sie gut aussehen. Lass dir deine neuen Schläger an deine Körperproportionen, deinen Schwung und dein Spiel optimal anpassen. 

 

Im nächsten Hack erfahren Sie alles über - Golfbälle.

Equipment Hack #1
Optimiertes, gefittetes Material macht das Spiel konstanter, reduziert die Streuung und gibt mehr Spin beim approach auf´s Grün

Warum Custom Fitting Schläger und der klebrige Handschuh zu einem guten Score beitragen und der geschenkte Billigball besser zuhause im Setzkasten bleibt

Ein guter Skifahrer fährt jeden Ski - ja so ist es und diesen Satz kann ich am Golfplatz nicht mehr hören. Denn die Golfbewegung ist wesentlich feinmotorischer und die funktionellen Fähigkeiten des durchschnittlich trainierten Freizeitgolfers weit weg von dem, was er sich als wiederholbaren optimal Ballkontakt vorstellt. Genau deshalb ist es dann so schwierig mit Schlägern zu spielen, die diese motorischen Dysbalancen nicht abfangen. Grundsätzlich meine ich mit Material, was für die Ballkontrolle verantwortlich ist, also keineswegs ihren Hosenstyle, dem farblich abgestimmten Golfröckchen und überflüssigen Kleinkram wie Zählkettchen oder Designergrooveputzaperaturen an ihrem blitzblanken Hipstarbag ohne dreckigem Putztuch.

Schläger, Bälle und tatsächlich auch Golfhandschuhe sind die 3 Dinge, die wir optimal an den Athleten, sein Können und seinen Bedürfnissen anpassen. 

 

  • ein passender Golfhandschuh ist wie eine zweite Haut und klebt am Golfgriff

  • der Halt des Schlägers in den Fingern bleibt somit auch ohne enormen Kraftaufwand stabil

  • ein guter glove ist aus dünnem Cabrettaleder ausser es regnet, denn da wird dieser schnell zu schmierigen Folie der im Anschluss getrocknet zum Lederbollen mutiert

  • als Rechtshänder auf der Linken Hand angezogen ist er gerade so eng, dass sie hineinkommen - er gibt etwas nach, deshalb soll er anfangs wirklich so knapp sein. Achtung Ladies, lange Fingernägel sind für eine guten Golfgriff fast nicht möglich - wenn sich die Finger um den Schaft wickeln wie in etwa um den Stil eines Kochlöffels, dass berühren bzw. krallen sich die Nägel in den Handballen hinein und das geht längstens bei rund 3 mm. Die Kraftübertragung entsteht nämlich ähnlich wie bei Klettern über die Finger und wenn der Griff gut ist, dann können die Handgelenke locker arbeiten (pronation und supination von rechts nach links) und der zweite Hebel wirkt.

  • Fazit: mehr Länge, deshalb ladies lieber die Krallen kürzen und dadurch einen weiten Drive hauen.

  • Bälle: auf der Tour gibt es die one ball rule, damit  keiner auf die Idee kommt vom Tee die Länge  einer harten Schale mitzunehmen und dann bei der Annäherung auf´s Green den Ball zu wechseln, damit dieser mit 4 Schichten besser spinnt.

  • umso schrecklicher ist es, wenn ich immer noch Amateure finde, die in der Ballqualität „sparen“. Ich sage sparen, denn die hochwertigen Bälle liegen zuhause im  Regal und werden für bessere Zeiten aufbewahrt und am Platz  - vorwiegend am Lieblingsloch des Heimatplatzes mit einem Wasserhindernis rechts - wird dann die Schrottmurmel hervorgekramt (Fatale Steigerung: es fallen beim Suchen dieser, dann noch einige Rangebälle heraus, die extra für diesen Zweck eingepackt wurden;-))

  • ab sofort: spielen Sie den selben Ball einer Marke geeignet für Ihre Spielstärke, der Titleist PROV I Tour Ball ist zwar der teuerste aber keineswegs der passendste für Sie - ausser wenn sie diese Zeilen als Tourpro das lesen und einen Average Speed über 105mpH haben - ansonsten achten sie auf die Kompression (Wicklungsdichte 80 passt gut auch bei sportlichen Frauen) und auf die Schalenkonstruktion (3-4 schichtig) ist wunderbar, denn dann fliegt er vom Tee ein paar Meter kürzer, bremst jedoch am Grün und kontrollieren Ihren Chip leichter

  • die vererbten, einzelnen Logo Billigbälle sind geboren für dekorativen Zwecke im Homeoffice. Die hochwertigen verwenden sie in der Praxis, um ihren Ballflug zu kontrollieren und den nächsten Chip dort konstant landen zu lassen, wo sie sich im Training gemerkt haben, dass er in 3 Metern bremst - dann wird das Ergebnis am Platz auch kein Zufall mehr…

 

Im nächsten Hack erfahren sie alles über Custom Fitting Eisen, ihrer Griffstärke, der optimalen Länge, der passenden Shaft und warum ein 9 ° Driver ihren Teeshot nicht (unbedingt) weiter fliegen lässt.

 

Habe Spaß am Spiel, gib nicht auf und bleib mit uns am "Ball".

Team 

Nadine Rass